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Lightning and Thunder

Lightning an Thunder, ein Roman der mir sehr gefallen hat. OMG klingt das bieder... Grins. Aber es ist so. Ich habe in einem Rutsch durchgelesen und beide Protas, auch wenn sie total verschieden sind, waren mir auf Anhieb sympatisch, wobei nicht so 100%ig ganz, aber ich glaube, das war bezweckt. Den Start den Buches fand ich ein wenig holprig, wie eine Landung auf harter Piste, aber auch das wirkt sympathisch und nicht störend per se.

Harvey, ein Geschäftsmann in den Dreißigern als einer der Hauptprotagonisten, war ein wenig, nun sagen wir mal, stachelig, schwer zu greifen und ein wenig widerborstig. Dennoch war von Anfang an klar, dass diese Stachligkeit eine tiefere Ursache haben muss. Dieser Ursache kommt man recht schnell auf den Grund und sie hält einen gefangen im Buch, man mag herausfinden, wie alles zusammenhängt.

Franklin, genannt Frank, ist der Typ Mann, der brummig und bärig ist, dem seine Mama (ja so nennt er sie) über alles geht und dem man bedingungslos sein Leben anvertrauen mag, denn er strahlt Ruhe, Gelassenheit neben Zuverlässigkeit aus, scheint in jeder seiner Handlungen (beruflich) sicher zu sein. Als Ex Royal Air Force Flieger auf einem Eurofighter beherrschte er den Luftraum und bekommt nun nach seinem Umzug bei einer Fliegergesellschaft in Louisiana eine große Chance auf eine zweite Karriere. Dabei kommt ihm in zweierlei Hinsicht Harvey in die Queere.  Harvey 1 berührt sein Herz, Harvey 2 berührt seine Existenz und bringt ihm Harvey 1 näher, als er gehofft hatte.

Alles in allem ein wunderbares Buch, spannend und anrührend, aber auch mit Charakteren (Miles) die verboten gehören ;) - also nicht im Schreiben, sondern in echt - hier ist Miles absolut erforderlich für die Geschichte. Erklärt es doch so vieles in der Psychologie des Harvey 1.  Ich bin begeistert und gebe 4,5 Sterne, eine absolute Leseempfehlung.

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