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Collars & Cuffs - Herz ohne Fesseln - K.C.Wells

Da mir im Moment etwas herbstlich und kuschlig ums Gemüt war, habe ich mal nicht Fantasy gelesen, sondern mir dieses Werk zu Gemüte geführt. Nun manchmal lese ich sowas gern, besonders wenn es gut gemacht ist. Und was soll ich sagen. Gut ist untertrieben. Hier in diesem Werk lernt der Dom Leo auch Master Leo genannt nach dem lange betrauerten Tod seines Subs einen Kellner kennen. Alex. Einen jungen Mann, der sich zu Hause fehl am Platze fühlt, weiß das er schwul ist, aber nicht, dass er devot veranlagt ist. K.C.Wells beschreibt die ganzen Irrungen und Wirrungen des Kennenlernens, die Problematik des Erkennens des "Jobs" von Leo Hart und dazu noch die Entdeckung der für Alex neuen Wesenszüge Dom und Sub.  K.C.Wells geht hierbei nicht ausschließlich auf die sexuelle Komponenten ein (hey ein ordentliches Lesevergnügen ist trotzdem dabei) sondern sie widmet sich auch den Gefühlen zwischen zwei Männern, deren Herz sich nicht nur nach Dominanz und Unterwerfung sehnt, sondern wie bei jedem Menschen nach Liebe. Sie zeigt, dass ein Dom seinen Sub lieben kann und auch mit seiner Dominanz Dinge erreichen kann, die den Submissiven vielleicht verwehrt bleiben. Ich habe das Buch genossen und vergebe eine absolute Leseempfehlung f+r diejenigen unter Euch, die Regenbogenbücher mögen und der Komponente BDSM nicht abgeneigt sind. Die hier die ganz harten Spiele erwarten, die muss ich leider enttäuschen. Gefühle stehen jederzeit im Vordergrund. Ich finde ein sehr schönes Buch...

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